Gesetzesartikel
Art. 6 UVG – Allgemeines
53 Entscheide, in denen Art. 6 UVG eine tragende Norm ist. Neueste zuerst; jeder Eintrag führt zur Zusammenfassung mit Ausgang und Originalquelle.
- Teilzeitbeschäftigte mit befristetem Vertrag von zwei Wochen und zwei Tagen arbeitet 19,5 Stunden: Durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 6,5 Stunden reicht nicht für Nichtberufsunfall-Deckung (Art. 8 UVG i.V.m. Art. 13 Abs. 1 UVV)
- Lehrling erleidet schweres Schädel-Hirntrauma mit GCS-Wert von 3: Fallabschluss der Suva wegen unklarer medizinischer Ausgangslage rechtswidrig, Rückweisung zur fachärztlichen Abklärung (Art. 61 lit. c ATSG)
- Psychologin mit 60%-Pensum im Spital und 40%-selbstständiger Tätigkeit ohne UVG-Versicherung: Invalidenrente von 30 % zugesprochen, Hochrechnung des Valideneinkommens auf Vollzeitpensum rechtmässig (Art. 16 ATSG)
- Unfallversicherung: Bundesgericht hebt kantonalen Entscheid auf, weil medizinisches Gutachten zur Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit widersprüchlich und unvollständig ist (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG)
- Versicherte beansprucht Invalidenrente und Integritätsentschädigung für rechtsseitige Beschwerden als Folge eines Unfalls: Kausalität verneint, aber fehlende Abklärung zur Wirkung einer Handoperation führt zur teilweisen Aufhebung (Art. 43 ATSG)
- Versicherte beantragt Invalidenrente nach Bagatellunfall vom 30. Dezember 2021: Kein Kausalzusammenhang mit dauerhaften Beeinträchtigungen festgestellt, Beschwerde abgewiesen (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG)
- Beschwerdeführerin legt Unfallversicherungsentscheid an, ohne konkret auf vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellungen einzugehen: Nichteintreten wegen unzureichender Begründung im vereinfachten Verfahren (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG)
- Versicherter beantragt höhere Invalidenrente nach Polytrauma und Sturzverletzung: Kausalzusammenhang zwischen Unfällen und psychischem Leiden verneint, Endzustand per 31. Mai 2022 festgestellt (Art. 16 ATSG)
- Rechtsanwältin erleidet bei Kaiserschnitt Uterusruptur mit nachfolgender Hysterektomie: Kein Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG und kein Muskelriss im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. d UVG
- Versicherte beansprucht weiterhin Unfallleistungen nach Schulteroperation: Kausalität zwischen Unfall vom 25. April 2017 und späteren Beschwerden nicht nachgewiesen, Leistungseinstellung per 1. November 2017 rechtmässig (Art. 6 Abs. 1 UVG)
- Teilzeitangestellte mit 8.5 Wochenstunden verunfallt während selbstständiger Landwirtstätigkeit: Nichtberufsunfallversicherung deckt Unfall ab, obwohl keine freiwillige UVG-Versicherung für Selbstständigkeit besteht (Art. 8 Abs. 1 UVG)
- Sozialpädagogin infiziert sich mit HIV durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit Partner: Kein Unfall im Sinne des Unfallversicherungsgesetzes, Leistungspflicht verneint (Art. 4 ATSG)
- Köchin nach Kreuzbandoperation mit chronischen Beschwerden: Vorinstanz wendet falsche Adäquanzformel für Heilbehandlungsfolgen an, Rückweisung zur Klärung der Kausalität (Art. 6 Abs. 3 UVG)
- Versicherter beantragt Invalidenrente nach HWS-Distorsion: Adäquanzkriterium der besonders dramatischen Begleitumstände nicht erfüllt, Leistungsanspruch über Dezember 2018 hinaus verneint (Art. 4 ATSG)
- Versicherte nach Schulterunfall: Leistungseinstellung wegen fehlender Unfallkausalität aufgehoben, Sachverhalt nicht rechtsgenüglich abgeklärt (Art. 43 Abs. 1 ATSG)
- Zahnschaden nach Biss auf Stein im abgepackten Salat: Kausalzusammenhang mit Unfall nicht zweifelsfrei geklärt, Sache an Unfallversicherer zur Neubeurteilung zurückverwiesen (Art. 4 ATSG)
- Arbeitnehmerin bei 50%-Pensum biss auf Stein im Supermarktsalat: Unfallbegriff erfüllt, aber Kausalzusammenhang zum Zahnschaden nicht rechtsgenügend abgeklärt (Art. 4 ATSG, Art. 43 Abs. 1 ATSG)
- Plattenleger mit Zeckenbiss im Juni 2001: Unfallversicherung lehnt Taggelder nach 21. September 2004 ab, da natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang entfallen ist (Art. 6 Abs. 1 UVG)
- Mitarbeitender Gesellschafter ohne Lohnbezug ist obligatorisch gegen Nichtberufsunfälle versichert: Ersatzkasse UVG leistungspflichtig trotz fehlender Prämienzahlung (Art. 73 UVG)
- Paraplegiker stürzt 30 Jahre nach Berufsunfall beim Rückwärtsfahren mit dem Rollstuhl: Kein adäquater Kausalzusammenhang zur Invalidität, Leistungspflicht der Suva verneint (Art. 6 Abs. 1 UVG)
- Assistenzärztin nach Blitzschlag am Kopf mit Aphasie und Desorientiertheit: Adäquater Kausalzusammenhang für psychische Folgen bejaht, Sache zur Klärung der natürlichen Kausalität zurückverwiesen (Art. 6 Abs. 1 UVG)
- Versicherter hebt einhändig 30 kg schwere Maschinenschutzhaube und klagt auf Unfallleistung: Unfallbegriff nicht erfüllt, unfallähnliche Körperschädigung verneint (Art. 6 Abs. 1 und 2 UVG)
- Polizist nach Ellenbogenunfall: Kausalzusammenhang zwischen Unfall und chronischer Bursitis sowie Folgeschaden Sulcus-ulnaris-Syndrom strittig, Vorinstanz verletzt Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 Abs. 1 UVG)
- Geschäftsführerin nach HWS-Distorsion verlangt Invalidenrente und Integritätsentschädigung: Kein adäquater Kausalzusammenhang festgestellt, Leistungseinstellung rechtmäßig (Art. 6 UVG)
- Suva klagt gegen kantonales Urteil zur Invalidenrente: Vorinstanz berechnete Valideneinkommen fehlerhaft, Sache wird zur Neuberechnung zurückgewiesen (Art. 16 ATSG)
- Versicherte erhält nach Unfall Invalidenrente, erkrankt später an unfallfremder Krankheit mit vollständiger Erwerbsunfähigkeit: Revision der Rente abgelehnt, da kein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG (Art. 17 Abs. 1 ATSG)
- Verkehrsdienstmitarbeiter stürzt bei Baustellenregelung auf rechte Schulter: Kein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen Unfall und chronischer Rotatorenmanschettenläsion nach 30. April 2019 (Art. 6 Abs. 1 UVG)
- Versicherte erleidet Schock bei Bedrohung mit Steinen und Ausruf 'Allah Akbar' im Restaurant: Adäquater Kausalzusammenhang für langfristige psychische Störungen verneint (Art. 15 UVG)
- Versicherter stirbt an Hirnstammgliom: Unfallversicherer haftet nicht für nicht unfallbedingte Tumorerkrankung, die während der Heilbehandlung nicht rechtzeitig diagnostiziert wurde (Art. 6 Abs. 3 UVG)
- Maschinenmechaniker beansprucht Unfallversicherungsleistungen nach Bandscheibenvorfall: Kausalzusammenhang zwischen Unfall vom 3. Juli 2018 und Hernie nicht nachgewiesen, Leistungseinstellung am 3. Januar 2019 rechtmäßig (Art. 6 UVG)
- Versicherter beantragt Invalidenrente und Integritätsentschädigung nach Autounfall: Keine unfallbedingte Arbeitsfähigkeitseinschränkung festgestellt, Invaliditätsgrad von 8 % rentenausschliessend (Art. 18 Abs. 1 UVG)
- Versicherter beantragt polydisziplinäres Gutachten zur Invalidenrente nach mehreren Unfällen: Rückweisung der Integritätsentschädigung ist Zwischenentscheid, Bundesgericht tritt nicht ein (Art. 93 Abs. 1 BGG)
- Lehrer erlitt bei Zugabfahrt Tinnitus: Unfallversicherer stellt Heilbehandlung ein, weil medizinischer Endzustand erreicht und keine namhafte Besserung mehr zu erwarten ist (Art. 19 Abs. 1 UVG)
- Versicherte nach Maschinenunfall mit CRPS und depressiver Episode: Kein adäquater Kausalzusammenhang für psychische Folgen, Invalidenrente bei 17 %, Integritätsentschädigung bleibt bei 20 % (Art. 24 Abs. 1 UVG)
- Reinigungsangestellte klagt nach 'Zwick' beim Betteschieben über linksseitigen Supraspinatussehnenriss: Leistungspflicht der Unfallversicherung verneint, da Verletzung vorwiegend auf Abnützung zurückzuführen (Art. 6 Abs. 2 UVG)
- Unfallversicherung lehnt Leistung für Ringbandspaltung ab: Bundesgericht verweist wegen unklarer Kausalität und fehlendem medizinisch-therapeutischem Endzustand an Suva zurück (Art. 19 Abs. 1 UVG)
- Versicherter nach Motorradunfall mit 56 km/h fordert höhere Invalidenrente wegen psychischer Folgen: Adäquater Kausalzusammenhang verneint, Rente bleibt bei 10 % (Art. 16 ATSG)
- Unfallversicherer streiten über Rückvergütung von Vorleistungen: Keine inhaltliche Prüfung im Verfahren nach Art. 78a UVG, Rückerstattung hängt von kantonalem Verfahren ab (Art. 78a UVG)
- Hinterlassenenrente nach Suizid verneint: Vollständige Urteilsunfähigkeit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen (Art. 4 ATSG, Art. 6 Abs. 1 UVG, Art. 37 Abs. 1 UVG)
- Bauarbeiter erhält keine Unfallversicherungsleistungen für Knie-Totalendoprothese: Kein natürlicher Kausalzusammenhang zum Unfall vom 28. August 2015 nachgewiesen (Art. 6 Abs. 1 UVG)
- Versicherte beantragt Leistungen für komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) als Spätfolge eines Unfalls: Rechtskräftige Kausalitätsverneinung schliesst spätere Leistungsansprüche aus (Art. 6 Abs. 1 UVG, Art. 11 UVV)
- Versicherter beansprucht Leistungen für Hüft- und Rückenbeschwerden sowie psychische Folgen eines Unfalls von 1989: Kausalzusammenhang verneint, Beschwerde abgewiesen (Art. 9 UVG)
- LKW-Fahrer nach Unfall mit Meniskusverletzung und Gonarthrose: Invalidenrente wegen unvollständiger Ermittlung der Erwerbseinbusse zurückverwiesen (Art. 19 Abs. 1 UVG)
- Unfallversicherte mit ursprünglich 40% Erwerbsunfähigkeit: Rentenaufhebung nach Revision wegen anspruchserheblicher Verbesserung der unfallbedingten Arbeitsfähigkeit und fehlendem adäquaten Kausalzusammenhang (Art. 17 Abs. 1 ATSG)
- Versicherter verunfallt beim Holzen: Keine objektiv nachweisbaren organischen Unfallfolgen zum Zeitpunkt des Fallabschlusses, adäquate Unfallkausalität verneint (Art. 19 Abs. 1 UVG)
- Unfallversicherter mit Hüfttotalprothese und Restschmerzen verlangt weiteres Taggeld: Keine namhafte Besserung mehr zu erwarten, Rentenbeginn ab 1. November 2016 (Art. 19 Abs. 1 UVG)
- Versicherter mit Hirnerschütterung nach Arbeitsunfall verlangt Invalidenrente und höhere Integritätsentschädigung: Adäquate Unfallkausalität psychischer Folgen verneint, da keine organisch nachweisbare Hirnverletzung und nur ein Adäquanzkriterium erfüllt (Art. 11 UVG i.V.m. Art. 16 ATSG)
- Unfallversicherter nach Ellbogenoperation: Leistungen ab 30. Juni 2015 eingestellt, da keine namhafte Verbesserungserwartung mehr besteht und volle Arbeitsfähigkeit attestiert wurde (Art. 19 Abs. 1 UVG)
- Versicherter mit degenerativem Knievorzustand erleidet Prellung: Meniskusriss gilt nicht als unfallähnliche Körperschädigung, Leistungspflicht der Unfallversicherung entfällt (Art. 6 Abs. 2 UVG)
- Versicherter schlägt aus Wut mit der Faust gegen eine Wand und verletzt sich: Eventualvorsatz ausschliessend für unfallähnliche Körperschädigung (Art. 6 Abs. 2 UVG)
- Gefängnisleiter mit HIV-Infektion nach Nadelstich: Keine adäquate Kausalität für psychische Beschwerden (Art. 6 UVG)
- Selbstschädigung durch Mischintoxikation: Kein Unfall wegen fehlender Plötzlichkeit bei mehrmaligem Substanzkonsum (Art. 4 ATSG)
- SUVA scheitert mit Rückforderung wegen fehlender Adäquanz; Rentenaufhebung rückwirkend per Verfügungsjuni 2009 (Art. 53 Abs. 2 ATSG)
Zusammenfassung, Ausgang und tragende Normen sind maschinell ermittelt und können Fehler enthalten. Massgebend ist der Originalentscheid. Keine Rechtsberatung.